Donnerstag, 7. Dezember 2017

„Zwei an einem Tag“ von David Nicholls

langweilig

Emma und Dexter durchleben eine sehr unglückliche Liebesgeschichte. Sie treffen sich und müssen sich am nächsten Tag direkt wieder trennen. Werden sie jemals zusammenfinden?

Ich muss sagen, ich bin kein Mensch, der Bücher mittendrin abbricht. Aber dieses Buch hat mir gar nicht gefallen. Ich fand es sehr langweilig geschrieben und Spannung hat mir auch gefehlt. Mit den Gedanken war man definitiv selten wirklich nur bei Buch, denn die Geschichte hat mich nicht gefesselt.

Das Buch hat mich auch nicht berührt. Von anderen Lesern hört man aber, dass das Buch unglaublich emotional sein soll. Ich kann mich dieser Meinung nicht anschließen. Ich vergebe einen traurigen, einsamen Stern.
1 von 5 Sterne


Sonntag, 3. Dezember 2017

„Winterglitzern –, Cornwall Sessions 2“ von Cara Lindon

Ich bin auf jeden Fall überzeugt aber noch nicht begeistert.


Bree ist ein Curvy Modell. Sie ist mal hier, mal da, hat eine Männerbeziehung nach der nächsten. Bis sie der Anruf ihres Vaters auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Ihre Mutter ist schwer erkrankt und muss in die Klinik. Da ihr Vater sich gerne um seine Frau kümmern möchte, während sie im Krankenhaus behandelt wird muss irgendjemand das Bed & Breakfast weiterbetreiben. Schließen können sie sich nicht leisten, gerade deshalb, da die Wintermonate in Cornwall und speziell in St. Bartholomew nicht gerade von Touristen strotzt. Ausgerechnet in der Zeit, in welcher Bree die Pension ihrer Eltern übernimmt hat sich ein skurriler Mann ein Zimmer gemietet. Er bringt seinen Jack Russell Terrier „Charly Brown“ mit. Ein vollkommen unerzogener Hund. Kann das gut gehen?

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Man kann sich voll und ganz in die Geschichte fallen lassen. Gerade die Darstellung des Hundes und der Katze, welche später im Buch erscheint, haben mir sehr gut gefallen. Ich finde es toll, wenn Tiere in einem Buch eine bedeutende Rolle spielen. Das macht die Geschichten dann doch etwas unberechenbarer.
Ich muss aber auch sagen, dass manche Perspektivensprünge (springen meistens zwischen Bree und Ben) ein bisschen überraschen und auch verwehren. Gerade wenn zum Ende des Buches auch eine kurze Einblendung einer 3. Perspektive erscheint. Das war dann doch ein bisschen kritisch, aber schlecht fand ich es nicht, nur irritierend.

Ich habe das Buch gelesen, ohne dass ich den 1. Teil der Reihe „Cornwall Sessions“ von Cara Lindon gelesen habe und ich muss sagen, dass man dieses Buch auf jeden Fall lesen kann, ohne den 1. Teil zu kennen. Mir hat keinerlei Vorwissen gefehlt, die Geschichte hat lediglich auf sich selbst aufgebaut.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass dieses Buch geeignet ist, für jeden, der Liebesgeschichten und Tiere mag. Für schöne, kuschelige Winterabende am Kamin ist dieses Buch bestimmt bestens geeignet. Da ich trotzdem auch einige Irritationen durch den Perspektivenwechsel hatte und mir auch ein bisschen etwas gefehlt hat … Ich denke mir hätte ein bisschen mehr Emotion gut gefallen, vielleicht auch in Bezug auf die Familie. Ich vergebe gute 4 von 5 Sternen.

Mittwoch, 25. Oktober 2017

„Die Stelle zwischen Himmel und Meer“ von Kati Seck

Ein ganz besonderer Roman 


Vergangenheit: 

Lange Zeit lebte Edda bei einer verrückten Frau im Keller. Sie war vollkommen abhängig. Sie war eingesperrt und konnte das Leben draußen nicht erleben. Sie wurde genötigt, missbraucht und unter Umständen auch mal gefoltert. Bis zu dem Tag, an dem sich alles veränderte. 
 
Gegenwart viele Jahre sind vergangen, seit diesem einen Tag. Immer noch wird sie von ihren Ängsten und Zwängen beherrscht. Es fällt ihr nicht leicht, sich auf die neue Welt einzulassen, lange Zeit wurde ihr von Isolde immer wieder vor Augen geführt, wie gefährlich doch die Welt draußen ist. Mit diesen Zweigen und noch weiteren, welche durch den mangelnden Sozialkontakt während ihrer Zeit im Keller verrühren kämpft sie bis heute. Er will führt sie. In ein kleines Dorf am Meer. Wird sie es hier schaffen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen? 

Der Schreibstil dieses Buches gefällt mir sehr gut, erstens ist er wechselnd zwischen Gegenwart und Vergangenheit und zweitens sind diese Wechsel nicht abrupt wie in vielen anderen Büchern, die Vergangenheit tauchte häufig in Rückblenden auf. Das macht das ganze Buch sehr weich zu lesen, man kommt schnell voran und möchte eigentlich auch gar nicht mehr aufhören. 
Ich soll in Rezensionen eigentlich auch immer Kritikpunkte aufführen, mein Problem ist, ich habe in diesem Buch keine Kritikpunkte gefunden. 

Wie ihr merkt, ich bin voll und ganz begeistert von diesem einzigartigen Werk und vergebe wohl verdiente 5 von 5 Sternen.